11. Juni 2015

Frauenpower im DJK-Sportverband: Elsbeth Beha als Nachfolgerin von DJK-Präsident Volker Monnerjahn gewählt

Volker Monnerjahn erhält DOSB-Ehrennadel und wird zum Ehrenpräsidenten des DJK-Sportverbandes gewählt

DJK Präsidentin Elsbeth Beha bei der Ernennung Volker Monnerjahns (re.) zum DJK-Ehrenpräsidenten

Beim 33. DJK-Bundestag unter dem diesjährigen Motto „Gemeinsam Begeistern“ in Wissen (05.-07. Juni 2015) wurde Elsbeth Beha einstimmig zur neuen Präsidentin des DJK-Sportverbandes gewählt. Nachdem der von 2004 bis 2015 amtierende DJK-Präsident Volker Monnerjahn aus Oberwesel nicht mehr für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung stand, ist nun mit der aus Mannheim stammenden ehemaligen Vizepräsidentin Elsbeth Beha erstmals eine Frau an die Spitze des DJK-Sportverbandes gewählt worden.

Elsbeth Beha engagiert sich bereits seit elf Jahren im DJK-Präsidium ehrenamtlich als Vizepräsidentin und war vorher unter anderem als Frauenwartin im Diözesanverband Freiburg tätig.
Auf Antrag des Diözesanverbandes München und Freising wurde Volker Monnerjahn zum Ehrenpräsidenten des DJK-Sportverbandes gewählt. Volker Monnerjahn wurde zudem nach seiner dritten Amtszeit in einem Festakt auf dem Galaabend des Bundestages am 06.06.2015 im Kulturwerk Wissen gebührend verabschiedet. Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper, die Vizepräsidentin des Deutschen Olympischen Sportbundes, übermittelte ihm Glückwünsche zur Ehrenpräsidentschaft und zeichnete ihn mit der Ehrennadel des DOSB aus. Doll-Tepper würdigte besonders seine langjährige erfolgreiche Arbeit auf allen Ebenen im Bereich Sport: „Es zeichnet Volker Monnerjahn aus, dass er nicht wegschaut, sondern mitarbeitet in diesem heterogenen System Sport, wie er es nennt, funktionsfähige und vor allem demokratische Strukturen aufzubauen und zu bewahren.“ Der DOSB verleiht die Ehrennadel an Persönlichkeiten oder Organisationen aus dem organisierten Sport, die sich innerhalb oder außerhalb des DOSB besondere Verdienste um die Förderung und Entwicklung des Sports erworben haben.

Integration, Inklusion und der Anti-Doping-Kampf sind die Schwerpunkte, mit denen sich der christlich wertorientierte Sportverband weiterhin intensiv befassen möchte. Zur aktuellen Diskussion rund um Missstände bei sportlichen Großveranstaltungen wie den Olympischen Spielen stellte Stephan Jentgens, Geschäftsführer des Bischöflichen Hilfswerks Adveniat die gemeinsame Kampagne „Rio bewegt.Uns.“ zu den olympischen Sommerspielen 2016 vor. Die Kooperation „Kinder stark machen“ zwischen der DJK, der DJK-Sportjugend und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wurde verlängert. Auch das Thema Inklusion soll weiter vorangebracht werden.

Ein weiterer Höhepunkt des Bundestages war die Verleihung des DJK-Integrationstalers. Der mit 1.000 Euro dotierte Preis wurde in diesem Jahr von Ministerialdirektor Randolf Stich im Namen der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz Malu Dreier an den Verein DJK Allemannia 1921 Kruft/Kretz für ihre herausragende und umfassende Arbeit zur Inklusion in der Region verliehen. Ein feierliches Ende fand der DJK Bundestag beim Pontifikalamt mit dem Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann in der Pfarrkirche Kreuzerhöhung. Der nächste Bundestag findet 2017 in Mainz statt. (Quelle: DJK Sportverband)

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