19. Juli 2011

Augen zu und durch! – Kinder erlebten Natur einmal anders

Die sichtlich gutgelaunte Truppe der DJK Natur-Erlebnistage


Die vom Jugendausschuss der DJK organisierten und von “Ferien am Ort” unterstützten Abenteuer-Erlebnistage waren auch dieses Jahr wieder ein großer Erfolg. Von Montagabend (04.07.) bis Mittwochvormittag (06.07.) erlebten die knapp 30 Teilnehmer zwischen 8 und 14 Jahren einen bunten Mix aus Erlebnis- und Staffelspielen, Nachtwanderungen und Lagerfeuerzeit.

Bestes Wetter - Beste Laune

Am Montag wurden nach der Ankunft erst einmal die Zelte bezogen; dann ging es auch schon los mit einigen Auflockerungs- und Kennenlernspielen, dem Abendessen mit Würstchen vom Grill und einer Staffel, bei deren Bewältigung Schnelligkeit und Konzentration gefragt waren. Die Teilnehmer hatten viel Spaß dabei. Neben den Kennenlern- und Auflockerungsspielen zu Beginn standen in der Dämmerung kleine Mutproben auf dem Programm, bei denen sich die Teilnehmer, z. B. mit verbundenen Augen nur an einem gespannten Seil, durch den dunklen Wald bewegen sollten. Nach der anschließenden Nachtwanderung fielen die meisten todmüde in ihre Zelte und Schlafsäcke.

Anspruchsvolle Aufgaben warteten auf die Teilnehmer

Am nächsten Tag konnte man bei Geschicklichkeits-, Schnelligkeits- aber auch Gruppenspiele sich beweisen und austoben. Im Laufe des Tages folgte dann eine Schatzsuche im Wald, bei der es nicht nur auf Schnelligkeit und Glück, sondern auch auf die Sinneswahrnehmung und das Wissen über die Natur ankam – gar nicht immer so einfach und oft ganz schön anstrengend! Es folgte das atem(be)raubende Spiel Do-Do-Do, bei dem so manchem die Puste ausging, das aber allen viel Spaß bereitete. Am Abend gab es dann das wohlverdiente Abend-Stockbrot. Es folgte im Anschluss daran eine Seilschaft, bei der die Teilnehmer mit verbundenen Augen und nur durch ein Seil geführt, eine Wegstrecke zurücklegen mussten und dadurch den Wald, die Natur der Umgebung und das Gehen auch einmal anders erleben konnten. Danach hatte jeder Zeit, sich bis zum Schlafengehen mit Spielen, Trampolinspringen oder am Lagerfeuer vom anstrengenden Tag zu erholen, oder im Sportlerheim beim „Mord in Palermo“-Spiel einen lustigen Abend verbringen.
So waren zwar alle am nächsten Tag ziemlich müde, aber nach dem Frühstück, einer erneuten Runde „Amöbe“ und bei der abschließenden Reflexionsrunde, sowie natürlich dem gemeinsamen Aufräumen, war die Stimmung insgesamt doch sehr gut und alle sich einig, dass sie eine tolle Zeit genießen konnten und sich die Aktion gelohnt hatte.

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