Quelle: http://www.www.djk-oberwesel.de/188-0-Bogensportordnung.html

Platzordnung für die Bogensportanlage

  1. Jeder Bogensportler ist den Bestimmungen dieser Platzordnung unterworfen.
  2. Jeder Bogensportler hat sich vor dem Training in das Anwesenheitsbuch mit Datum, Uhrzeit und Unterschrift einzutragen und verpflichtet sich dadurch zur Einhaltung der Platzordnung.
  3. Bei jedem Ausziehen des Bogens darf dieser nur so hoch gehalten werden, dass auch ein sich unbeabsichtigt lösender Pfeil nicht über den Gefahrenbereich hinaus (freies Gelände bzw. Pfeilfänge wie Netz, Wall, Gegenhang usw.) fliegen kann. !!! kein Hochanschlag !!!
  4. Beim Auszug des Bogens im Spann - und Zielvorgang muss der Pfeil immer in Richtung der Scheibe bzw. Auflage zeigen. „Querschießen“ ist grundsätzlich verboten.
  5. Grundsätzlich muss der Bogen immer so ausgerichtet sein, dass niemand durch einen sich unbeabsichtigt lösenden Pfeil gefährdet bzw. verletzt werden kann.
    Es darf nur geschossen werden, wenn sich deutlich erkennbar in Schussrichtung keine Personen im Gefahrenbereich vor oder hinter der Scheibe aufhalten.
  6. Solange sich Personen im Gefahrenbereich aufhalten, darf kein Pfeil aufgelegt werden.
  7. Der Bogensport darf nur unter Aufsicht erfolgen. Den Anordnungen der Aufsicht(en) haben alle Bogensportler Folge zu leisten.
    Aufsicht kann jeder volljährige und erfahrene Bogensportler sein, der vom Vereinsvorstand, Übungsleiter oder Ausrichter hierzu eingeteilt bzw. ermächtigt worden ist. Eine Aufsicht darf selbst während der direkten Aufsichtstätigkeit nicht am Bogensport teilnehmen. Eine zur Aufsichtsführung ermächtigte Person darf schießen, ohne selbst beaufsichtigt zu werden, wenn sichergestellt ist, dass sie sich allein auf dem Bogensportplatz befindet.
  8. Bei Störungen auf dem Bogensportgelände ist die Ausübung des Sports einzustellen. Der Betrieb darf erst auf Anordnung der Aufsicht fortgesetzt werden.
  9. Jeder Bogensportler ist für die Sicherheit am Bogenplatz mitverantwortlich.
    Bei Gefahr oder möglicher Gefahr ist das Kommando „STOP“ zu geben. Beim Kommando „STOP“, das von jeder Person auf dem Bogensportplatz gegeben werden kann, ist die Ausübung des Sports sofort einzustellen. Es darf kein Pfeil nach dem Kommando aufgelegt oder gelöst werden. Der Betrieb darf erst nach Anordnung der Aufsicht fortgesetzt werden.
  10. Probeanschläge hinter der Abschusslinie und in andere Richtungen sind keinesfalls gestattet.
  11. Verboten sind Bögen mit Zuggewichten, bei denen die Gefahr besteht, bei vorschriftsmäßiger Nutzung der Bogensportanlage die Anlagenbegrenzung zu überschießen.
  12. Die Bogenausrüstung, Zubehör etc. eines anderen Bogensportlers darf nur mit dessen Einverständnis angefasst oder benutzt werden.
  13. Bogensportler, die in leichtfertiger Weise andere gefährden, sind von der Teilnahme am Bogensport auszuschließen und vom Bogensportplatz zu verweisen.
  14. Personen, die durch ihr Verhalten den reibungslosen und sicheren Ablauf einer Veranstaltung stören oder zu stören versuchen, können vom Bogensportplatz verwiesen werden.
  15. Rauchen auf der Bogensportanlage ist untersagt.

Oberwesel, 14. April 2008 
Der DJK - Vorstand

Zum Download  der Platzordnung